Concierge Blog

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geschrieben von concierge um 20:59
Mir reichts, bin beim Angeln

Das Leben beginnt wenn die Angelsaison beginnt...

Der Sommer ist in vollem Gange. Hitze und Schwüle sind an der Tagesordnung, der Jahreszeit entsprechend.

Der Concierge sehnt sich nach Abkühlung, und vor allem: Abwechslung.

Ein Kollege rät ihm es doch mal mit Angeln zu versuchen, etwas Neues, und in Wassernähe.

Also beschließt der Concierge den Tag am Durnholzer See im Sarntal zu verbringen und zu angeln.

Die Angel-Tageskarte kann in einem Restaurant in der Nähe des Sees gekauft werden. Mit der Angelausrüstung, die uns freundlicherweise von unserem Kollegen geliehen wurde, fahren wir zum See. Es erwartet uns eine leichte, aber dennoch erfrischende Brise. Mit der Karte in der Hand machen wir uns auf die Suche nach dem perfekten Platz für die erste Angelerfahrung.

Die Brise setzt ein wenig zu und leichter Regen setzt ein. Vielleicht ist es doch besser eine Pause zu machen...

Wir machen eine Pause im Fischerwirt, einem bekannten Gasthaus. Der Concierge hat die Absicht die hier bekannte Äsche zu probieren, die Speisekarte ist aber voll mit schmackhaften Gerichten, was die Entscheidung schwieriger macht.

Schlussendlich entschieden wir uns für Tartar vom Kalb und Rind mit hausgemachten Brioches und Butter
Tomaten-Gazpacho mit Pfirsich,

Mit Kalbsbrust gefüllte Kartoffel-Mezzelune

Ochsenfilet mit Pfifferlingen auf Kartoffelpüree und Lagrein-sauce

Und dazu ein Glas Kerner, ein aromatischer Weißwein

Der Regen nimmt noch weiter zu. Zu stark um Äsche zu angeln. Der Concierge muss also enttäuscht ohne Fang die Heimreise antreten.

Die Rückfahrt war holprig, das Sommergewitter wurde heftiger und Hagel ging über Bozen nieder.

Der Concierge ist dennoch insgesamt zufrieden mit der Reise, aus seiner Sicht ist das Sprichwort: „Das Leben beginnt, wenn die Angelsaison beginnt“ etwas, das man vielleicht überdenken sollte...

Stay tuned!!!

geschrieben von concierge um 19:18
Barbian, Wasserfall, Bad Dreikirchen, Barbian

Dienstag. Zeit auf Erkundungstour zu gehen. Heute führt uns der Concierge ins Eisacktal nach Barbian, einem traumhaften Dorf mit Turm, der ähnlich schief, wenn nicht noch schiefer als sein Verwandter in Pisa ist.

Wir wandern auf dem Barbianer Rundweg, vorbei an einigen Wasserfällen, nach Dreikirchen.
Der Ganderbach fällt über mehrere Felsstufen zu Tal, in den heißen Sommermonaten ein willkommenes Spektakel, das die Luft mit kühlem Dunst erfrischt.

Nach einer kurzen Abkühlung durch die Wasserfälle setzten wir unsere Wanderung in Richtung des Hotel Briol fort.

Fernab von Verkehr, umgeben von Wiesen und Wäldern, liegt das Hotel Briol in Barbian auf einer Höhe von 1.310 Metern über dem Meeresspiegel und bietet einen Ausblick auf das Grödnertal und die Dolomiten. Idylle pur.

Zu Mittag gibt es Schutzkrapfen und Kartoffelknödel mit Alpenbutter und Salbei. Um die Bergmahlzeit abzuschließen: eine Käseplatte mit heimischen Käse.

Der Concierge plaudert mit der Besitzerin. Sie fragt woher der Concierge denn kommt und dieser antwortet natürlich: Terlan. Terlan! Da kennt sich die Besitzerin gut aus sagt sie, vor 35 Jahren hat sie in Terlan ihr Hochzeitsessen veranstaltet. Ok, und wo in Terlan? Die Antwort verschlägt dem Concierge die Sprache. Im Sparerhof. Was für ein Zufall.

Mit vollem Bauch und sehr zufrieden verließen wir das Gasthaus um dem Weg weiter in Richtung Dreikirchen zu folgen.

Dreikirchen. Die Kirche zur Heiligen Gertraud, die Kirche zum Heiligen Nikolaus und die Kirche zur Heiligen Magdalena. Ein Ort von außergewöhnlicher Schönheit, von dem aus man einen herrlichen Blick auf das Eisacktal genießen kann.

DIe Kirche St. Gertraud wurde bereits 1237 zum ersten mal schriftlich erwähnt, was sie zur wahrscheinlich ältesten der drei Kirchen macht.

Beeindruckend ist vor allem das Holzschindeldach, dass die drei Kirchen miteinander verbindet und die vielen Fresken.

Mit weichen Knien setzen wir den Abstieg in Richtung Barbian fort und werfen einen letzten Blick auf die Trostburg, wo der berühmte Wanderer und Minnesänger Oswald von Wolkenstein lebte.

Eine schöne Wanderung.

stay tuned!!!

geschrieben von concierge um 09:58
Der Reschen See

© Zischgg Stefi alias Frau Untermarzoner

geschrieben von concierge um 15:40
Über Gastwirt-Weisheiten, Köstlichkeiten, Gerüchen und Geschmäckern...

Vor etwa zehn Tagen kam Norman, der vor etwa 15 Jahren Küchenchef bei uns war, zu Besuch. Wir hatten den erfahrenen Küchenchef nach dem Ende seiner Beschäftigung aus den Augen verloren.

Der Überraschungsbesuch war uns sehr willkommen. Wir stießen an mit einigen Gläsern Terlaner Klassisch und erzählten uns Geschichten die sich in unseren Wänden zugetragen hatten. Die Gläser Wein gingen natürlich aufs Haus, woraufhin Normann uns in eine alte Gastwirt Weisheit einweiht: „Ein Glas das man trinkt, aber nicht bezahlt, ist steht’s im eigenen Lokal zurückzugeben…“

Pünktlich am Dienstag, einem Tag wie aus dem Bilderbuch, macht sich der Concierge auf den Weg um den Besuch zu erwidern.

Es sind nur ein paar Autominuten um den Parkplatz zu erreichen und nur etwa weitere zwanzig Minuten zu Fuß den Hügel hinauf um die alte Siedlung und Kulturstätte von St. Hippolyt zu erreichen wo Normans Gasthaus steht.

Ein Gasthaus mit langer Geschichte. Aber bis vor einigen Jahren war es noch ein Ort den man besser meiden sollte: ein schmieriges Lokal, schlechter Service, grenzwertiges Essen und Preise wie im Michelin-Restaurant.

Mit Norman hat sich alles geändert. Aus dem einst schmierigen Lokal wurde ein Gasthaus mit Geschmack und Qualität, kunstvoll durch die begabten Hände des Südtiroler Handwerks renoviert. Und die Speisekarte? Der Concierge entscheidet sich für eine Gemüseplatte mit Ziegenkäse aus einer nahegelegenen Käserei, gefolgt von einem Rinderfilet von den Weiden der Nachbargemeinde. Eine Flasche Wein zusammen mit Norman, und Tropfen auf Tropfen wird die Flasche langsam leerer bis zum Dessert.

Der Wein ist auf der Rechnung nicht zu finden. Auf alte Gastwirt-Weisheiten scheint verlass. Und wer bezahlt beim nächsten mal...?

Auf dem Rückweg musst der Concierge noch einige Kräuter, Gewürze und etwas Gemüse kaufen, damit auch unsere Gäste weiterhin in den Geschmack von erlesenen Köstlichkeiten, Gerüchen und Geschmäcker kommen können.

Stay tuned!!!

geschrieben von concierge um 12:48
Frühlingszeit ist in Südtirol Spargelzeit

Von April bis Mai ist der Terlaner Margarete Spargel in Südtirol in aller Munde. Auf den Feldern rund um die Dörfer Vilpian, Terlan und Siebeneich - alle im Süden des Landes - wird das edle Gemüse gestochen, zu den Gastronomiebetrieben gebracht und dort in den kulinarischen Mittelpunkt gestellt. 

Wenn es um die Zubereitung des Margarete Spargels geht, sind die „Terlaner Spargelwirte“ wahre Experten. 1983 gründeten acht Terlaner Gastronomiebetriebe gemeinsam mit den Spargelanbauern sowie der Kellerei Terlan die „Terlaner Spargelzeit“ und lassen seit jeher die Herzen von Genussliebhabern im Frühjahr höherschlagen. In diesem Jahr findet die Terlaner Spargelzeit noch bis zum 16. Mai 2021 statt.

Traditionell wird der Terlaner Margarete Spargel von den Terlaner Spargelwirten mit der typischen Bozner Sauce serviert. Ein weiterer Südtiroler Frühjahrsklassiker ist die Kombination von Spargeln mit Kitzfleisch und Kartoffelpüree. Ob im Risotto, in cremigen Suppen, in Pasta-Spezialitäten, im Gemüsestrudel, in Eierspeisen oder zu Fischgerichten – in diesen Köstlichkeiten entfaltet der vielfältige Margarete Spargel besonders sein typisch intensives und nussige Aroma.
Auch für all jene, die es lieber süß haben, verarbeiten die Terlaner Spargelwirte das edle Gemüse raffiniert mit saisonalen Erdbeeren zu leckeren Süßspeisen.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Jeder Terlaner Spargelwirt bietet individuelle Kreationen an. In diesem Jahr bieten einige Terlaner Spargelwirte raffinierte Spargelgerichte zum Abholen an, bis alle acht Terlaner Spargelwirte ihre Restaurants wieder öffnen können.

Mehr Informationen zur Zubereitung des Terlaner Margarete Spargels und zum Rahmenprogram der Terlaner Spargelzeit finden Sie unter: www.terlaner-spargelzeit.it

© Foto Marion Lafogler

geschrieben von concierge um 18:57
„Marlene Südtirol Sunshine Race“ in Nals

Was für ein Wochenende. Es ist endlich wieder etwas los und der Concierge ist voll in seinem Element.

Die Gäste die unter Einhaltung der Sicherheitsregeln im Umgang mit dem Covid 19 Virus einreisen dürfen sind allesamt Profi-Sportler oder am Profisport beteiligt und reisen für das Radrennen in Nals an.

Alle Teilnehmer und Begleitpersonen müssen sich regelmäßigen Tests unterziehen. Für den Concierge gibt es viel zu tun. Teure Profi-Räder müssen sicher untergebracht werden und so einiges erledigt werden damit die Sportler sich entspannt im Hotel aufhalten können um die körperlichen und geistigen Strapazen des intensiven Trainings zu überstehen.

Vor allem junge Radsportler übernachten im Hotel, aber auch erfahrene Fahrer. Das Rennen selber ist in Gruppen eingeteilt:

Frauen Rookies und Frauen Junioren
Anfänger 1
Anfänger 2
Kadetten 1
Kadetten 2

Die Sportler ruhen sich in ihren Zimmern aus, aber für den Concierge geht die Anstrengung weiter. Lieferwagen voll mit Fahrrädern fahren auf dem Parkplatz vor. Die Fahrer fragen nach einem Gartenschlauch, den der Concierge natürlich bereitstellt. Ob 50 Meter ausreichen? Und wofür überhaupt?

Recht unspektakulär werden damit die Mountainbikes gewaschen, aber was für welche! Der Concierge betrachtet mit Spannung wie die Mountainbikes grundlegend gewaschen und überprüft werden. Das Sportgerät wird bis zur Perfektion eingestellt, und der Parkplatz verwandelt sich zu einer Improvisierten Fahrradwerkstatt voller blitzblank geputzten Mountainbikes. Blitzblank, wenigstens bis das Rennen losgeht...

Nicht nur das Radsportteam übernachtet im Hotel. Es übernachtet zum einen das Team, bestehend aus Sportlern, Mechanikern, die Fahrer der Transporter, Teamleiter und Eltern, ein Athlet der als Sportarzt fungiert und eine andere Gruppe aus Renntechnikern, Kommentatoren, Journalisten und Fotografen.

Ein großes Dankeschön an Michele Mondini, der nicht nur als Fotograf der Veranstaltung tätig ist sondern auch als Organisator hinter dem Radrennen tätig ist.

Herzlichen Glückwunsch an die siegreichen Sportler und auch an alle anderen die am diesjährigen Rennen teilgenommen haben und das Ereignis so spannend gestaltet haben.

Einer der Gewinner hat hier übernachtet. Der Concierge hat natürlich um ein Foto gebeten.

Danke Michele
stay tuned!!!

© Michele Mondini

geschrieben von concierge um 21:50
..... Making of Spargelzeit
geschrieben von concierge um 20:02
Die Terlaner Spargelzeit ist startbereit

Spezialitätenwoche in Terlan, Vilpian und Siebeneich – Gastwirte bieten Liefer- und Abholservice an

Terlan – Im Spargeldreieck Terlan, Vilpian und Siebeneich steht vom 1. April bis 16. Mai 2021 wieder das königliche Gemüse, der Terlaner Spargel Margarete, im Mittelpunkt des kulinarischen Angebots.
Ab 1. April liefern einige Terlaner Spargelwirte raffinierte Spargelkreationen direkt nach Hause oder bieten diese zum Abholen an, bis alle acht Terlaner Spargelwirte ihre Restaurants wieder öffnen können.

Terlaner Spargelzeit wagt Neues
Die Terlaner Spargelzeit findet heuer zum 37 Mal statt und geht dabei neue Wege, um auch in dieser besonderen Zeit Spargelliebhaber mit köstlichen Gerichten rund um den Margarete-Spargel zu verwöhnen. „Ein Ostern ohne Spargel muss in diesem Jahr nicht sein, denn einige Terlaner Spargelwirte bieten Lieferung und Abholung und bringen die Terlaner Spargelzeit direkt nach Hause. Nach Ostern hoffen die acht Terlaner Spargelwirte ihre Betriebe öffnen zu können und dort die Gäste zum traditionellen Spargelessen willkommen zu heißen“, verrät Andreas Sparer, Obmann der Ortsgruppe Terlan des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV), der zusammen mit den Spargelanbauern und der Kellerei Terlan Organisator der Terlaner Spargelzeit ist. Ab 1. April wird mehrmals täglich der Terlaner Spargel Margarete von Hand auf den Feldern gestochen, zu den Terlaner Spargelwirten und Südtiroler Verkaufsstellen gebracht. Dieser regionale Kreislauf garantiert Frische und hohe Qualität. Ob gedämpft, gekocht, gebacken oder gegrillt – der Spargel wird von den Köchinnen und Köchen gekonnt in Szene gesetzt. Zu den Spargelgerichten wird der frische „Spargelwein“ der Kellerei Terlan angeboten, ein bekömmlicher Sauvignon, der eigens für diese kulinarischen Wochen abgefüllt wird und besonders gut mit Spargelgerichten harmoniert.

Alternative zur Eröffnungsfeier der Terlaner Spargelzeit
In diesem Jahr muss auf die traditionelle Eröffnungsfeier auf dem Dorfplatz in Terlan verzichtet werden. Gemeinsam mit allen Akteuren der Terlaner Spargelzeit wurde jedoch ein Video realisiert, das auf der neuen Internetseite der Terlaner Spargelzeit ausgestrahlt wird. Vom ersten Spargelanstich, der kulinarischen Verarbeitung des Spargels bis hin zur Krönung der neuen Spargelkönigin – zeigt das Video alles auf was und wer zur Terlaner Spargelzeit gehört.
Mehr Informationen unter www.terlaner-spargelzeit.it

Liefer- und Abholservice ab 1. April:
Restaurant Zum Hirschen, Vilpian, Tel. 0471 678 533
Hotel Restaurant Sparerhof, Vilpian, Tel. 0471 678 671
Restaurant Pizzeria Egger, Terlan, Tel. 0471 188 9670
Restaurant Patauner, Siebeneich, Tel. 0471 918 502
Restaurant Oberspeiser, Terlan, Tel. 0471 257 150

Voraussichtlich geöffnet ab 7. April:
Restaurant Oberhauser, Terlan, Tel. 0471 257 121
Hotel Restaurant Weingarten, Terlan, Tel. 0471 257 174
Restaurant Neuhausmühle, Terlan, Tel. 0471 678 882

Die Terlaner Spargelwirte bereiten wieder köstliche Spargelgerichte zu. Foto: Marion Lafolger
geschrieben von concierge um 11:27
Spargeln sind nun da
geschrieben von concierge um 10:42
Frostschutz der Apfelblüte

Eine Terlaner Legende aus den Nachkriegsjahren erzählt von einem Apfelbauern, der abgelenkt von seiner Magd, des Nachts vergaß seine Bewässerungsanlage auszuschalten. Am nächsten Morgen war das Gelächter unter den Bauern groß, seine Apfelbäume waren allesamt unter einer Eisschicht bedeckt. Doch der Spott hielt nicht lange an, denn sämtliche Blüten an den Apfelbäumen der anderen Bauern wurden in der Nacht vom Frost verbrannt, während die Blüten des scheinbar unaufmerksamen Bauers unter der Eisschicht verschont blieben.

So oder so ähnlich erklärt man sich in Terlan den Ursprung der Frostschutzberegnung, die bis heute nicht weniger wichtig geworden ist. Neue Blüten sind sehr kälteempfindlich, der Bauer muss seine Bäume also vor Frost schützen, sonst kann es mit der Saison schon vorbei sein, noch bevor ein einziger Apfel auf den Bäumen gewachsen ist. Wenn unsere Apfelbauern nachts die Sirene des Zivilschutzes als Warnung vor möglichem Frosteinbruch hören, heißt es aufstehen und die Bewässerungsanlage einschalten.

Das Eis auf den Bäumen ist dabei nur eine Nebenerscheinung. Nicht das Eis schützt die Knospen und Blüten vor Frost, sondern die feinen Wassertröpfchen die sich auf den Bäumen ausbreiten und Kristallisationswärme freisetzen.

Die Äpfel des Bauers aus der Legende wurden wohl im Herbst geerntet. So hoffentlich auch die Äpfel unserer Nachbarn!

Stay tuned!!!!

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